PC aufrüsten – Wann ist es sinnvoll?

PC-Usern wird viel versprochen, wenn man ihnen eine Aufrüstung ihres Computers empfiehlt. Dabei ist längst nicht jeder PC dafür geeignet bzw. bringt eine Aufrüstung oft nicht den erwünschten Effekt. Diese Komponenten eines PC’s werden oft für eine Verbesserung der Performance ausgetauscht:

Grafikkarte
Vor allem Gamer können nicht zu viel Grafikpower haben. Jedes neue Spiel hat höhere Anforderungen und oft benötigt man eine ziemlich neue Grafikkarte, wenn man das Spiel mit den höchsten Grafikeinstellungen spielen möchte. Es kann durchaus sinnvoll sein, den Rechner mit einer besseren Grafikkarte auszustatten, jedoch sind hier auch Grenzen gesetzt. Bei PC’s, die älter als 3-4 Jahre sind, werden neue und schnellere Grafikkarten vom System ausgebremst. Der Bus-Takt des Mainboards sowie der Arbeitsspeicher ist nicht erweiterbar, somit kann es passieren, dass die Grafikkarte gar nicht ihre volle Leistung ausspielen kann.

 

RAM (Arbeitsspeicher)
Bei PC’s mit 4GB Arbeitsspeicher oder sogar noch weniger ist es in jedem Fall sinnvoll, den Arbeitsspeicher zu erhöhen. Allerdings gilt auch hier, dass der PC nicht älter als 5 Jahre sein sollte. Mit mehr Arbeitsspeicher wird ein PC nicht unbedingt schneller, es ist eher so, dass er bei vielen geöffneten Programmen und Tabs im Browser nicht langsamer wird.

 

Prozessor (CPU)
Grundsätzlich rate ich von einem Austausch des Prozessors (CPU) ab. Das allein bringt noch nicht wirklich eine spürbare Leistungsverbesserung. Bei vielen Usern ist es so, dass sie ihren Prozessor nicht annähernd ausreizen. Anders ist es bei Video-, Audio- oder Bildbearbeitung. Hier kann eine schnellere CPU durchaus signifikante Performancesteigerungen bringen.

 

Festplatte (Hard Disk)
Hier sehe ich das größte Potential für eine Aufrüstung. Tauscht man seine herkömmliche magnetisch-mechanische Festplatte gegen eine SSD (Solid State Disk) aus, ist fast immer ein immenser Geschwindigkeitszuwachs bemerkbar. Sowohl der Systemstart als auch das Starten von Programmen und Zugriffe auf Dateien sind deutlich schneller, als mit einer herkömmlichen Festplatte. Mittlerweile sind die Preise für SSD’s so niedrig geworden, dass sich das jedermann leisten kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es schon Möglichkeiten gibt, seinen PC schneller zu machen. Allerdings darf man sich bei Rechnern, die älter als 4-5 Jahre sind, keine zu großen Hoffnungen machen. Da hat mit einem neuen PC mit aktuellen Komponenten mehr Spaß.

 

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Browser Wars – Microsoft drängt Chrome-Nutzer zu Umstieg auf Edge

Monatelang war es vergleichsweise ruhig im Wettstreit um die beste Surf-Software. Zuletzt gab es im Spätsommer ein kurzes PR-Scharmützel, als sich Microsoft und Google ein Duell um die geringere Akkubelastung ihrer Browser lieferten.

Nun startet Microsoft die „Browsers Wars“ erneut. Unter Windows 10 wirbt man neuerdings für den eigenen Edge-Browser, wenn Nutzer Google Chrome oder Mozilla Firefox ausführen.

Werbe-Pop-up bei Start von Chrome und Firefox

Beim Ausführen eines alternativen Surftools kann es nun passieren, dass über dem standardmäßig auf der Task-Leiste untergebrachten Schnellstart-Icon von Edge ein Pop-up-Fenster aufgeht. „Microsoft Edge ist sicherer als Chrome“, heißt es etwa, wenn man den Google-Browser in Betrieb nimmt. Denn Edge würde „13 Prozent mehr Social-Engineering-Schadsoftware“ blockieren.

Ein Klick auf das Fenster führt auf eine Microsoft-Website, die verschiedene Vergleiche zwischen Edge, Chrome und Firefox anstellt. Bei der „Blockierungsrate“ für „Social-Engineering-Schadsoftware“ und „Phishing-Websites“ steht Edge hier besser da als seine Konkurrenten. Dazu soll er auch weniger Sicherheitslücken aufweisen.

Berufung auf Untersuchung

Bei ersten beiden Aspekten bezieht man sich auf Untersuchungen von NSS Labs. Diese wurden im November veröffentlicht und beziehen sich auf die Chrome-Version 53, Firefox 48 und Edge 38, die im vergangenen August die aktuellsten stabilen Ausgaben waren. Der Link zum Report führt zur NSS-Seite, wo die Untersuchung über ein zusätzliches Formular kostenlos angefordert werden kann.

In den Reports werden die von Microsoft übernommenen Angaben bestätigt. Die Zahlen zu den Sicherheitslücken stützen sich wiederum auf die US National Vulnerability Database im Zeitraum von November 2015 bis Oktober 2016.

Windows überwacht laufende Prozesse und Programme. Dies ist unumgänglich, damit die Software überhaupt ihre Funktion als Betriebssystem erfüllen kann. Im konkreten Fall wird dieses Monitoring allerdings verwendet, um dem Nutzer ohne Rückfrage vergleichende Werbung anzuzeigen.

Und selbst wer das Edge-Icon von der Taskleiste entfernt hat, kann beim Start von Chrome oder Firefox damit konfrontiert werden, denn sie wird auch im Benachrichtigungszentrum ausgespielt.

Wo man die Werbe-Popups abschalten kann.

Microsoft verweist auf Feedback-App

Per Twitter mit der Fragwürdigkeit dieses Vorgehens konfrontiert, verwies Microsoft Österreich lapidar auf die Feedback-App von Windows 10. „Wenn dir solche Hinweise nicht gefallen, kannst du unsere Entwickler per Feedback App weiter sagen“ [sic!] hieß es in der Antwort. Microsoft selbst klassifiziert derlei Einblendungen nicht als Werbung.

Derlei Popus lassen sich in den Benachrichtigungseinstellungen der Systemsteuerung allerdings auch ausschalten. Den dazugehörigen Menüpunkt „Bei der Nutzung von Windows Tipps, Tricks und Vorschläge erhalten“ findet sich in den Benachrichtigungseinstellungen in der „System“-Kategorie. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

Marktanteile: Edge weit hinter Chrome und Firefox

Die Gründe für diese aggressive Werbemaßnahme könnten in der recht niedrigen Verbreitung von Edge liegen. Der offizielle Nachfolger des Internet Explorer kommt nach Zahlen von Netmarketshare derzeit auf 5,33 Prozent Marktanteil im Desktop-Segment. Konkurrent Firefox liegt bei 12,22 Prozent, Chrome dominiert das Feld mit über 56 Prozent. Selbst der Internet Explorer selbst liegt mit 20 Prozent noch deutlich darüber.

Ein Grund dafür ist freilich, dass Edge nur unter Windows 10 zur Verfügung steht. Das neueste, vor anderthalb Jahren fertiggestellte System kommt, ebenfalls laut Netmarketshare, momentan auf 24,36 Prozent Marktanteil. Edge ist als Standardbrowser vorinstalliert, den aktuellen Zahlen zufolge rüsten allerdings gut vier Fünftel aller Nutzer auf eine andere Surfsoftware um. (gpi, 16.1.2017)

Webseite:

derstandard.at/2000050807971/Microsoft-draengt-Chrome-Nutzer-zu-Umstieg-auf-Edge

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Internet im Gefängnis – ein Menschenrecht?

In Freiheit prägt das Internet unseren Alltag. Wir informieren uns und kommunizieren online. Dem passt sich mittlerweile auch der Strafvollzug an – in Trippelschritten.

Wenn der Wecker klingelt, gilt unser erster Griff häufig dem Smartphone – was ist nachts passiert, wer hat noch eine Nachricht geschickt, wie wird das Wetter? Unser Alltag ist online. Für Strafgefangene gilt das nicht – vorausgesetzt, sie schmuggeln kein Smartphone illegal in ihre Zelle. Das Menschenrechtsgericht in Straßburg muss nun entscheiden, ob das in Ordnung ist oder ob Häftlinge einen Anspruch auf Internet haben.

Gericht entscheidet

Geklagt hat ein Mann, der in Litauen im Gefängnis sitzt. 2006 wollte er vom Bildungsministerium wissen, welche Studien-Möglichkeiten es für ihn gibt. Die Antwort: Können Sie online nachschauen. Der Mann fragte also im Gefängnis nach einem Internetzugang. Die Antwort: Gibt’s für Sie nicht. Aus Sicherheitsgründen. Der Mann blieb offline – eine Verletzung seiner Informationsfreiheit? Darüber soll an diesem Dienstag der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte befinden (Beschwerde-Nr. 21575/08).

In Deutschland sieht die Situation ähnlich aus. „Es gibt nur erste zaghafte Ansätze“, sagt Marc Coester, Präsident des DBH-Fachverbands für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik. In Pilotprojekten könnten Gefangene auf Internetseiten zugreifen, die auf den Servern der Haftanstalten gespeichert sind. Etwa auf die Website des Arbeitsamtes oder auf eine Offline-Version von Wikipedia.

„Internet könnte gefährlich sein“

„Wir halten nichts davon, Internet generell frei zuzulassen“, sagt der Vorsitzende des Bundes der Strafvollzugsbediensteten, René Müller. „Das wäre sehr gefährlich.“ In der Untersuchungshaft könne das Internet zur Strafvereitelung genutzt werden, später zur Planung weiterer Straftaten. „Die meisten Gefangenen würden das genau dafür nutzen“, sagt Müller. „Pädophile tummeln sich auf Sexseiten – das wäre fatal. Ein Vergewaltiger stalkt sein Opfer – grauenvoll.“

Neben Sicherheitsbedenken bremst nach Ansicht des Kriminologen Coester vor allem die Haltung der Bevölkerung. „In der Öffentlichkeit herrscht die Meinung vor, dass man ja auch ein bisschen leiden soll im Knast“, sagt er. „Schon beim Fernseher fragen sich viele: Haben die das denn überhaupt verdient?“

Dabei gehe es bei der Forderung nach Internetzugängen vor allem um Resozialisierung. „Außenkontakte sind extrem wichtig“, sagt Coester. „Deshalb werden ja auch Besuche zugelassen, obwohl dadurch Dinge ins Gefängnis geschmuggelt werden können.“ Soziale Kontakte liefen gerade bei jungen Menschen häufig online ab. „Diese Entwicklung müssen wir für den Strafvollzug ernst nehmen.“

Außerdem müsse man realistisch sein, so Coester. „Smartphones sind strengstens verboten. Aber Insassen haben sie trotzdem. Das ist wie mit Drogen.“ In den Berliner Gefängnissen wurden nach Angaben der Senatsverwaltung 2015 knapp 1500 Handys gefunden – Tendenz steigend. Coester vermutet, dass die Dunkelziffer um einiges höher ist. Der Vollzugsbeamte Müller meint hingegen: „Handys sind nicht zulässig, da achten wir ganz genau drauf.“ Gefunden würden fast alle.

Schritt für Schritt

Wie also könnte ein modernes Gefängnis aussehen? Coester plädiert dafür, Internet Schritt für Schritt zuzulassen und zu schauen, ob Sicherheitsbedenken gerechtfertigt seien. „Steigt die Kriminalität? Gibt es mehr Ausbrüche?“ Das müsste begleitend untersucht werden.

Außerdem dürfe es nicht nur darum gehen, Gefangenen dieselben Möglichkeiten, wie in Freiheit einzuräumen. „Man muss die Gelegenheit nutzen, um Medienkompetenz zu stärken“, sagt Coester. „Gerade dieser Zielgruppe muss man eine sinnvolle Internetnutzung vermitteln.“

Einen beschränkten Zugriff auf bestimmte Seiten und die kontrollierte Nutzung von E-Mails – das kann sich auch der Bund der Strafvollzugsbediensteten vorstellen. Für die Kontrollen bräuchte es aber mehr und geschultes Personal, sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft, Müller. „Uns fehlen schon jetzt circa 2000 Vollzugsbeamte nur für die notwendigen Sachen.“ (anw)

Website:

https://www.heise.de

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Gefundenes Fressen: Apple kürzt iPhone-Produktion um 10 Prozent

Eigentlich wollten wir die Meldung ob ihrer Unrelevanz nicht zum Thema machen. Doch angesichts des großen Medien-Echos müssen wir den Bericht von Nikkei nun doch einmal aufgreifen. Die japanische Wirtschaftszeitung schrieb jüngst unter Berufung auf Zulieferer-Quellen, dass Apple die Produktion des iPhone 7 und iPhone 7 Plus im ersten Quartal um 10 Prozent zurückfährt. Ein gefundenes Fressen für all diejenigen, die stets das Ende der iPhone-Ära herbei beten. Und natürlich ein Klick-Gigant für die hiesigen Medien und Blogs.

Von einem „Fehlstart für Apple“ und angeblich „schleppenden Verkäufen“ ist die Rede, die Anleger seien schockiert, postulieren andere Blätter. Einige Journalisten schreiben sogar von Apples Schicksalsjahr wegen der angeblich so stark gesunkenen iPhone-Nachfrage. Maßlos übertrieben.

 

Die iPhone-Produktion und die Nachfrage

Was viele gar nicht beachten: Man muss davon ausgehen, dass Apple die Kapazitäten vor der Weihnachtszeit auch erheblich angehoben hat, um bloß keine Lieferschwierigkeiten zu bekommen. Dabei hat das Unternehmen bewusst die Reseller und Mobilfunker große Lager aufbauen lassen, damit die Verfügbarkeit überall garantiert ist. Alleine das ist der Grund, warum man jetzt die Produktion wieder etwas zurückfahren kann. Darüber hinaus gilt die Reduktion um 10 Prozent lediglich für die ersten drei Monate des Jahres. In der Regel, so war es die Jahre zuvor, hebt Apple die Kapazitäten zum Endspurt noch einmal an.

Im letzten Jahr übrigens hat Apple zum gleichen Zeitpunkt die Fertigung um 30 Prozent zurückfahren lassen. Auch damals überschlugen sich die Medien bereits.

Erstmals veröffentlicht:

www.apfelpage.de/news/gefundenes-fressen-apple-kuerzt-iphone-produktion-um-10-prozent/

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Stiftung Warentest checkt – Wo E-Mails am besten aufgehoben sind

In Zeiten, in denen fast jede Woche eine neue Hacker-Attacke auf E-Mail Provider bekannt wird, ist die Unsicherheit bei vielen Nutzern groß. Denn Mails verschickt fast jeder jeden Tag. Viele fragen sich: Ist mein Mail-Provider wirklich sicher?

Stiftung Warentest hat in seiner Oktoberausgabe 15 E-Mail-Dienste getestet. Gewonnen haben zwei Dienste, die noch relativ unbekannt, dafür aber sehr sicher sind. Verlierer im Test sind die wohl bekanntesten Dienste, an vorletzter Stelle Microsofts Outlook.com und an letzter Stelle Googles Gmail.

Die Verschlüsselung

Wer es besonders sicher will, der sollte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen. Durch diese wird verhindert, dass an einer Stelle der Übertragung Dritte Zugang zu den versendeten Mails haben. Dieses Verfahren funktioniert auch auf Tablets und Smartphones, bei vielen Programmen wie Outlook ist bereits ein Verschlüsselungsverfahren dabei, bei Outlook heißt dieses „S/Mime“. In den meisten Fällen müssen aber Sender und Empfänger eine Verschlüsselung nutzen, damit wirklich alles sicher ist.

Der Testsieger Mailbox.org mit der Gesamtnote „Sehr Gut“ bietet eine solche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie ein zweites Sicherungs-Verfahren an. Bei diesem wird der Schlüssel des Nutzers nicht privat auf einem Rechner gespeichert, sondern auf dem Server von Mailbox.org. Das ist bequem. Vorteil dabei ist, dass die Mails nun von allen Geräten gleichermaßen geschützt sind, Nachteil, dass Mailbox.org die Mails theoretisch einsehen könnte. Der Nutzer kann sich allerdings aussuchen, welche der Verschlüsselungs-Variante er bevorzugt.

Transportweg-Verschlüsselung

Wer keine Ende-zu-Ende-verschlüsselung nutzt, hat meist eine automatische Transportwegverschlüsselung (TLS) für seine Mails. Im Stiftung-Warentest-Test nutzten Freenetmail, GMX, Telekom und Web.de einen deutschen Sonderweg. Sie garantieren, dass sie untereinander alle Mails ihrer Kunden verschlüsselt übertragen. International ist hier der höhere Sicherheitsstandard Dane üblich. Diesen nutzen GMS, Mailbox.org, Mail.de, Posteo und Web.de

Die sicheren Testsieger: Mailbox.org und Posteo

Mailbox.org und Posteo erhalten im Test ein „Sehr Gut“ und kosten einen Euro pro Monat. Dafür bieten sie ein sehr hohes Maß an Sicherheit für die Nutzer. Einziger Wermutstropfen: Beide Dienste haben keine Smartphone-App.

Dafür lagern die Mails auf den Servern nie unverschlüsselt, werden nicht für Werbeeinblendungen ausgewertet und Mailverschlüsselung ist auch für Privatanwender einfach zu handhaben.

Die bequemen Verlierer: 1&1, Yahoo, Outlook.com, Gmail

Die bekannten Mail-Dienste 1&1, Yahoo, Outlook.com und Gmail belegen die letzten Plätze im Test, erreichen aber auch noch gerade so ein „Befriedigend“. Alle Dienste bekommen eigentlich gute Noten in der Bedienbarkeit und der Ausstattung ihrer Dienste. Sie fallen sogar durch besonders großen Speicher für Mails auf.

Abzug gab es vor allem für den schlechteren Datenschutz und den teilweise schlechten Schutz der Privatsphäre der Kunden. Dazu gab es Mängel im Kleingedruckten, also juristisch unzulässige Klauseln, die Kunden benachteiligen, und teilweise kritisches Datensendeverhalten.

Die Dienste sind also besonders bequem in der Handhabung, dafür aber auch besonders unsicher. Jeder Nutzer muss für sich selbst entscheiden, was für ihn wichtiger ist.

zum Artikel:

http://www.focus.de/digital/internet/

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„Dash Button“ jetzt in Deutschland erhältlich: Bestellen auf Knopfdruck

Amazon arbeitet schon lange daran, sich immer tiefer in den Alltag seiner Kunden zu integrieren und die Bestellungen reibungsloser zu machen. Eine der Ideen dafür – die Knöpfe zum Nachbestellen einzelner Artikel – ist jetzt auch hierzulande verfügbar.

Der weltgrößte Online-Händler Amazon bringt seine „Dash“-Bestellknöpfe, mit denen Verbrauchsartikel nachgeordert werden können, nach Deutschland. Die kleinen Geräte, die wie eine Türklingel mit Marken-Aufkleber aussehen, können seit Mittwoch erworben werden, wie Amazon mitteilte.

Die Idee ist, dass die Kunden sie an einem passenden Ort in ihrem Haushalt anbringen – zum Beispiel direkt an der Waschmaschine – und dann drücken können, wenn ihnen einzelne Waren des täglichen Bedarfs ausgehen. Die Bestellung wird dabei mit nur einem Knopfdruck ausgelöst.

Automatisierte Bestellung

Außerdem startet Amazon in Deutschland auch die automatisierte Version dieses Dienstes, bei der vernetzte Geräte wie Waschmaschinen, Staubsauger oder Drucker etwa Waschmittel, Staub-Beutel und Tintenpatronen selbst rechtzeitig nachbestellen können. Unter anderem Technik von Bosch, Siemens, Bauknecht und Samsung soll die Funktion bekommen.

Die „Dash“-Buttons verkauft Amazon für 4,99 Euro – die beim ersten Einkauf mit ihnen gutgeschrieben werden. Zum Start seien „Dutzende“ Marken dabei, sagte Amazon-Manager Amir Pelleg. Wie in den USA sind darunter Reinigungsmittel, Kosmetik-Artikel, Futter für Haustiere.

In den USA führte Amazon die Knöpfe im Frühjahr 2015 ein. In den vergangenen zwei Monaten hätten sich die Order über die „Dash“-Buttons in den USA verdreifacht, sagte Pelleg. „Aktuell sehen wir zwei Bestellungen pro Minute.“ Die Marken hätten Amazon gedrängt, schneller international zu expandieren. In den USA seien Haushaltsartikel aus Papier, Waschmittel und Getränke unter den am häufigsten bestellten Waren.

Kritik wegen überraschenden Preisanstiegen

Jeder Knopf ist fest für nur ein Produkt programmiert – will ein Nutzer die Marke wechseln, muss er sich einen neuen „Dash“-Button bestellen. Die Knöpfe werden per WLAN verbunden, die Batterie soll fünf bis zehn Jahre halten. In den USA lässt Amazon Nutzer inzwischen auch Artikel per Sprachbefehl über seinen vernetzten Lautsprecher „Echo“ bestellen.

Bei einer Bestellung erhält der Nutzer eine Benachrichtigung auf seinem Smartphone. Da die Knöpfe keinen Display haben, ist das der erste Moment, in dem der Kunde den Preis der aktuellen Order sieht. In den USA hatte es wiederholt Kritik von Nutzern gegeben, dass die Artikel von einer Bestellung zur nächsten zum Teil deutlich teurer geworden seien. „Jedes Mal, wenn der Kunden vom Preis überrascht wird, ist das ein Riesen-Problem für uns“, sagte Pelleg. Es gehe um Vertrauen, das leicht zu verlieren sei.

Für Amazon bedeuten die punktuellen Bestellungen auch mehr einzelne Produktlieferungen. Das Unternehmen äußert sich nicht konkret zur Wirtschaftlichkeit des Geschäftsmodells angesichts der Lieferkosten. Es sei die Aufgabe des Konzerns, die Zustellung entsprechend effizient zu gestalten, sagte Pelleg lediglich.

zur Webseite:

www.focus.de

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Mini-Computer: PC-Sticks können weniger als viele Käufer hoffen

Kleines Gehäuse und wenig Leistung: Die Stiftung Warentest stellt PC-Sticks und günstigen Mini-PCs ein eher schlechtes Zeugnis aus. Wer mehr Leistung braucht, muss tiefer in die Tasche greifen.

Bei extrem platzsparenden Computern müssen sich Nutzer auf wenig Leistung einstellen. PC-Sticks erledigen nur sehr einfache Aufgaben ohne Probleme, wie die Stiftung Warentest in einem Vergleich herausgefunden hat (Zeitschrift „test“/Ausgabe 10/2016).

Die kleinen Geräte von der Größe eines Schokoriegels stoßen mit ihrer schmalen Ausstattung schnell an Grenzen. Die sechs von der Stiftung getesteten PC-Sticks erreichten alle nur die Note „ausreichend“.

Schlechte Ausstattung

Die Warentester ließen die Kleinstrechner ein Prüfprogramm für Desktop-PC und Notebooks durchlaufen. Nur eines der sechs Geräte spielte nach Angaben der Stiftung dabei Full-HD-Videos ruckelfrei ab. Bei grafisch anspruchsvollen Spielen liefen die Sticks heiß und mussten mitunter nach wenigen Minuten die Prozessor-Taktung reduzieren.

Auch die übrige Ausstattung der Sticks überzeugte die Tester nur bedingt. Von den 32 Gigabyte Speicher, die die Testkandidaten jeweils mitbrachten, war jeweils schon rund ein Drittel durch die Betriebssysteme Windows 8.1 oder 10 belegt.

Die Hälfte der Sticks bietet bei Preisen von 100 bis 160 Euro auch nur einen USB-Anschluss – das reicht natürlich nicht, um Tastatur, Maus und auch noch eine externe Festplatte anzuschließen. Und für einen USB-Verteiler genügte laut den Warentestern mitunter der Strom der Kleinstrechner nicht – Nutzer bräuchten für den Betrieb ein externes Netzteil.

Mit Spielen überfordert

Bei den etwas größeren, aber auch teureren Mini-PCs zeigten sich die Warentester zufriedener, sie fanden aber auch kritische Punkte. Neun von elf Testgeräten bekamen die Noten „gut“ oder „befriedigend“.

Mehr als die Hälfte von ihnen spielte Full-HD-Videos ruckelfrei ab. Auch Standardaufgaben wie das Surfen im Internet sowie die Arbeit mit Office-Programmen erledigten die Mini-Rechner problemlos. Mit grafisch aufwendigen PC-Spielen waren sie hingegen überfordert.

Ein Mini-PC hatte weder WLAN noch Bluetooth an Bord – Käufer sollten also immer genau auf die Ausstattung achten, raten die Experten. Drei der Mini-Rechner hatten mit 32 Gigabyte auch nicht mehr Speicher als die getesteten PC-Sticks.

Die schlecht ausgestatteten Modelle bekamen dann auch die schlechtesten Noten: einmal knapp „befriedigend“, zweimal „ausreichend“. Mit 190 bis 260 Euro sind sie fast schon in der Preiskategorie der Sticks angesiedelt.

Qualität kostet

Bei Mini-PCs gilt: Qualität kostet und braucht auch etwas mehr Platz. Die besten vier Geräte im Test messen circa 20 mal 20 Zentimeter und nehmen damit mehr Fläche ein als ein DIN-A5-Blatt Papier. Weniger Platz als Desktop-PCs brauchen sie dennoch und können auch in puncto Leistung Einsteigerdesktops ersetzen, urteilen die Experten.

Preislich liegen die Testsieger zwischen 500 und 650 Euro. Am besten schnitt der Fujitsu Esprimo Q556 (Note 1,9) ab, gefolgt vom Dell OptiPlex 3040 MFF und vom Lenovo ThinkCentre M700 Tiny (beide 2,2). Auf den vierten Platz kam der Mac Mini von Apple (Note 2,3).

PC-Sticks und Mini-PCs sind zwar klein, ohne Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus und Monitor aber nicht zu gebrauchen. Kompakte Alternativen mit Eingabegeräten und Bildschirm an Bord sind den Experten zufolge zum Beispiel Ultrabooks oder Tablets.

Aufgespürt:

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article158634409/PC-Sticks-koennen-weniger-als-viele-Kaeufer-hoffen.html

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Bei Anlieferung: iPhone 7 durch fremde Apple-ID unbrauchbar

Verfasst von Aaron Baumgärtner  //  7. Oktober 2016 um 15:59 Uhr  //  iPhone  //   //  5 Kommentare

Shortnews: Derzeit finden zahlreiche Kommentare ihren Weg ins Netz, die besagen, dass das neuerworbene iPhone 7 bereits mit einer fremden Apple-ID versehen war. So kann es bei gebrauchter Hardware aus zweiter Hand gut und gerne mal passieren, dass bereits eine fremde Apple-ID vorangemeldet war und diese erst durch die eigene ersetzt werden muss – bei Neuware erwartet man das jedoch nicht.

 

Nachdem das iPhone 7 aus der Verpackung genommen und eingeschaltet wurde, bekommen einige Kunden einen Bildschirm mit der bereits verknüpften Apple-ID angezeigt. Der Aufforderung diese samt Passwort zu bestätigen konnte man als unwissender Kunde natürlich nicht nachkommen – teilweise war sogar Activation Lock aktiv. Neben iPhone 7 Modellen trat dieses Problem auch bei Exemplaren des iPhone 6 und iPhone 6s auf. So berichten Nutzer, dass die fremde Apple-ID teilweise erst nach einem Zurücksetzen des Geräts aufgetaucht sei.

Die betroffenen Kunden wendeten sich direkt an Apple, wo die Verknüpfung mit der fremden Apple-ID entfernt werden konnte, nachdem bewiesen wurde, dass das iPhone legal erworben wurde. In vielen Fällen war die Abmeldung der Apple-ID jedoch nicht erfolgreich – so hilft oft nur ein Austausch des Geräts. Da Apple noch keine Stellung bezogen hat ist noch unklar wie lange das Problem schon besteht und ob es sich bei den Apple-IDs um echte Adressen handelte.

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Miesester Boss der Welt? iPod-Erfinder und „tyrannischer Bürokrat“ verlässt Google

Googles Milliarden-Einkauf Nest stellt sich neu auf: Tony Fadell, Mitgründer und Chef des Spezialisten für Heimvernetzung, ist zurückgetreten. Vor gut zwei Jahren hatte Google die Firma für 3,2 Milliarden Dollar übernommen, die vor allem für ihren selbstlernenden Heizungsregler mit Internet-Anbindung bekannt ist. Nest ist inzwischen ein selbstständiger Konzernteil der neuen Google-Mutter Alphabet.

Fadell war einst bei Apple maßgeblich an der Entwicklung des Musikplayers iPod beteiligt und gilt als einer der Stars des Silicon Valley. Nest gründete er vor sechs Jahren mit dem Technik-Experten Matt Rogers. Während es schon seit einiger Zeit keine neuen Nest-Produkte gab, geriet Fadell zuletzt wegen seines Führungsstils ins Gerede. Der Gründer des von Nest übernommenen Sicherheitskamera-Anbieters Dropcam, Gred Duffy, kritisierte ihn öffentlich scharf und schrieb, er bereue, sein Unternehmen verkauft zu haben.

Die Runde machte unter anderem Duffys Vorwurf, Fadell verhalte sich wie ein „tyrannischer Bürokrat“, der den Fortschritt zurückhalte. Fadell selbst antwortete jetzt in einem Interview mit dem Finanzdienst Bloomberg auf die Frage, ob er ein Tyrann sei: „Man kann kein Omelett machen, ohne die Eier zu zerschlagen. Dieser Stil passt vielleicht nicht für jeden.“

Gesichtet:

http://www.chip.de/news/Miesester-Boss-der-Welt-iPod-Erfinder-und-tyrannischer-Buerokrat-verlaesst-Google_94951368.html

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Windows 7 hält sich hartnäckig

Windows 7 ist das neue Windows XP, zumindest bezüglich der Beliebtheit bei den Nutzern. Obwohl Windows 10 nach Windows 8 und 8.1 schon der Nach-Nachfolger von Windows 7 ist, gibt es genug Nutzer, die ihr Windows 7 so lange wie möglich behalten möchten oder sogar auch einen neuen Rechner mit Windows 7 haben wollen. Dabei geht es vor allem darum, dass die Nutzer keine Lust haben, sich immer wieder in eine neue Benutzeroberfläche einzugewöhnen. Bei Windows 8 und 8.1 war das Jammern schon groß. Viele kamen mit den Kacheln überhaupt nicht klar und sie vermissten schmerzlich „ihr“ Windows Startmenu. Das kann man zwar mittels eines zusätzlichen Programms wiederherstellen, doch das Publikum fremdelte weiterhin mit Windows 8. Die Kacheln waren meiner Ansicht nach eine schlecht gemachte Kopie der Oberfläche des iPads bzw. iPhones. Ähnlich ist es jetzt bei Windows 10. Microsoft hat zwar das Startmenu wieder eingeführt, aber der Versuch, es mit irgendwie mit der Kacheloptik zu verschmelzen, ging gründlich schief. Wie mir mehrere Dienstleister von Computer Service Berlin und Notebook Service Berlin haben mir bestätigt, dass die Nutzer auch mit der Windows 10-Oberfläche ihre Schwierigkeiten haben. Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum viele Computernutzer Windows 7 behalten möchten. Es geht ihnen um den Schutz ihrer Daten. Bei der Einführung von Windows 10 gab es etliche Berichte, dass das neue Betriebssystem von Microsoft sensible Daten des Nutzers sendet.
Die ungewohnte Bedienbarkeit und die Datenproblematik führen dazu, dass viele Nutzer den Umstieg auf Windows 10 zumindest so lange wie möglich hinausschieben wollen. Wie es aber in der Computerwelt so ist, auch das hervorragende Windows 7 wird nicht ewig benutzbar sein. Schon jetzt gibt es laut Aussage eines befreundeten PC  Service Berlin neue Chipsätze, die von Windows 7 nicht mehr erkannt werden und es auch keine Treiber dafür gibt. Allgemein wird es zukünftig immer weniger Treiber für neue Geräte für Windows 7 geben, sodass man irgendwann gezwungen sein wird, umzusteigen.

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Netzpolitik – Google verbietet Werbung für Kredite mit horrenden Zinsen

Der Internetriese Google verbietet bald Werbeanzeigen für Kleinkredite mit extrem hohen Zinsen, die Kunden in eine Schuldenfalle treiben können. Ab 13. Juli würden Anzeigen für Kredite dieser Art auf Google nicht mehr veröffentlicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Betroffen seien unter anderem Geldverleiher, die eine Rückzahlung binnen 60 Tagen verlangten.

In den USA richte sich die Maßnahme zudem gegen Kredite mit einem jährlichen Zinssatz von 36 Prozent und mehr.

Im Kern geht es um sogenannte Payday Loans – also Kredite, die mit dem nächsten Gehalt automatisch beglichen werden. Allerdings geraten Kunden dieser Angebote oft in einen Schuldenkreislauf, da die Zinssätze meist horrend hoch sind.

Schutz für Nutzer

„Diese Änderung soll unsere Nutzer von irreführenden oder gefährlichen Finanzprodukten schützen“, erklärte Google. Anzeigen für Hypotheken, Autokredite, Studentendarlehen oder Kreditkarten sind demnach nicht betroffen. Nutzer, die nach Kleinkrediten Ausschau halten, bekommen sie künftig nur noch als Suchergebnis angezeigt – aber nicht mehr als Werbeanzeige.

Verbraucherschützer begrüßten die Ankündigung von Google. Damit würden Kleinkredite „wie Sprengstoff und Tabak als gefährliche Produkte“ gekennzeichnet, erklärte Wade Henderson von der Leadership Conference on Civil and Human Rights.

Zur Anbieter-Website:

derstandard.at/

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Künstliche Intelligenz: Siri-Entwickler stellen neues Projekt Viv vor

Die neue KI der Väter von Siri soll als offene Plattform mit den verschiedensten Diensten kommunizieren und so auch komplexe Aufgaben lösen können.

Die Köpfe hinter Apples digitaler Assistentin Siri haben auf einer Konferenz in New York erstmals ihr neues KI-Projekt Viv vorgestellt. Die künstliche Intelligenz (KI) von Viv soll auch komplexere Aufgaben lösen können. Anders als Siri oder ihre Pendants Cortana und Google Now soll Viv eine offene Plattform werden, an die viele verschiedenen Dienste andocken können und die so in der Lage ist, Aufgaben zu lösen und nicht nur eine Websuche auszugeben.

Hinter Viv steckt das Startup von Dag Kittlaus und Adam Cheyer, die zuvor Siri entwickelt hatten und 2010 von Apple übernommen worden waren. 2011 verließen die beiden den iPhone-Hersteller, um an Viv zu arbeiten. Zahlreiche Kollegen aus dem Siri-Team folgten den Gründern zu Viv Labs, darunter auch Chris Brigham, der einer der ersten Entwickler von Siri war.

Dag Kittlaus demonstriert sein KI-Projekt Viv.

Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz ist ein heißes Thema. Neben den Branchenriesen Apple, Google und Microsoft steckt Amazon viel Geld und Hoffnungen in seine Alexa. Auch bei Facebook wird mit KI experimentiert, wenngleich das soziale Netzwerk auch ganz altmodisch auf Handarbeit setzt. Die Telekom kooperiert mit dem Startup i.am+, dessen KI-Plattform Aneeda ein ähnliches Anforderungsprofil wie Viv erfüllen soll.

Die Homepage besuchen:

www.heise.de/newsticker/meldung/

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Online-Video – Youtube Connect: Google arbeitet an Live-Streaming-App

Live-Streaming von mobilen Geräten hat in den letzten Monaten einen deutlichen Aufschwung erfahren. Derzeit dominieren dabei Twitter mit seinem Periscope sowie Facebook mit Facebook Live den Markt. Das will Google nun aber offenbar ändern.

Connect

Unter dem Namen Youtube Connect arbeitet der Softwarehersteller derzeit an einer neuen Live-Streaming-App, berichtet Venturebeat. Damit erstellte Streams sollen sowohl in der betreffenden App als auch beim gewohnten Youtube im Web betrachtet werden können. Zudem werden sie automatisch abgespeichert, um für die Nachbetrachtung zur Verfügung zu stehen.

Lange Zeit gelassen

An dem Bericht verblüfft vor allem eines: Dass Google diesen Schritt nicht schon wesentlich früher vorgenommen hat. Immerhin hat das Unternehmen die notwendige Infrastruktur schon lange zur Verfügung. Dass mobiles Live-Streaming an Relevanz gewinnt, war zudem ebenfalls seit einiger Zeit absehbar.

Andere Apps

In den letzten Monaten hat Google bereits mehrere eigenständige Apps rund um seine Videoplattform veröffentlicht. So gibt es etwa mit Youtube Gaming eine ganz auf Spiele-Streaming ausgerichtete App, in den USA ist zusätzlich noch Youtube Music erhältlich.

Vorgeschmack

Übrigens ist es mittels der Creator-Studio-App schon jetzt möglich Live-Streams an Youtube zu schicken, hier fehlen aber sämtliche sozialen Funktionen, die die Konkurrenzangebote massentauglich machen. Zudem ist der Zugang zu Creator Studio beschränkt.

Wann Youtube Connect veröffentlicht werden soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Google wollte den Bericht nicht kommentieren.

 

zur Webseite:

http://derstandard.at/2000033567054

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Microsoft: Neue ISO-Images von Windows 10 beinhalten das Februar-Update

Microsoft hat über das MSDN und Technet neue ISO-Abbilder von Windows 10 veröffentlicht. Sie beinhalten kumulative Updates und vereinfachen damit Neuinstallationen.

Microsoft hat für die Neuinstallation von Windows 10 neue Images bereitgestellt. Die Windows-10-Abbilder werden zwar weiterhin als Version 1511 alias Build 10586 betitelt, doch Microsoft hat diese Version jetzt noch einmal aktualisiert und setzt den Zusatz „Updated Feb 2016“ dahinter.

Damit beinhalten die Images bereits Updates, die bis zum Februar 2016 veröffentlicht wurden. Für Anwender ist das praktisch. Sie müssen nicht selbst neue Abbilder erzeugen und sparen sich die dann notwendigen Aktualisierungen nach der Neuinstallation. Die Integration der letzten kumulativen Updates stellt gewissermaßen ein Mini-Service-Pack dar. Und wie zu Windows-7-Zeiten gibt es einen neuen Datenträger.

Die neue Version 1511 (10586.104) beinhaltet noch nicht das vor wenigen Tagen erschienene größere März-Update (10586.122), das einige Fehler behebt. Eine Aktualisierung muss der Anwender nach der Neuinstallation dementsprechend durchführen.

Die aktualisierte Februar-Fassung von Windows 10 der Version 1511 (10586.104) wird auch über den kostenlosen Upgrade-Prozess bereits seit einigen Wochen ausgeliefert, wie wir bei einer Neuinstallation vor kurzem feststellten. Wer also jetzt ein Windows-7- oder Windows-8.x-Gerät aktualisiert, spart sich den Download zahlreicher Updates, da die kumulativen Updates mit in das Abbild integriert wurden.

Über das Media Creation Tool gelang uns der Download des neuen ISO-Images hingegen noch nicht. Dieses Werkzeug wurde bereits modifiziert und zeigt die Version 10586.117 an. Es sollte also ebenfalls ein aktualisiertes Build herunterladen, wir erhalten unter Windows 7 jedoch nur eine Fehlermeldung. Wer einen Technet- oder MSDN-Zugang hat, kann die Images direkt herunterladen.  (as)

Entdeckt:

www.golem.de

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DSL- und Kabelpakete im Tarifvergleich – Die Internet-Flatrate-Schnäppchen im Januar

Wer einen günstigen Internettarif mit Telefonanschluss sucht, stößt auf zahlreiche Angebote der DSL- und Kabelanbieter. Jeden Monat kommen neue Komplettpakete auf den Markt. Doch wie erkennt man das beste Schnäppchen – bei dem dann auch die Leistung stimmt?

Das unabhängige Verbraucherportal Verivox, Tarifpartner von Focus Online, zeigt, bei welchen DSL- und Kabelanbietern Kunden im Januar die attraktivsten Aktionsangebote zum kleinsten Preis erhalten. Außerdem liefert Verivox eine Vorschau auf den kommenden Vectoring-Ausbau.

Schnell & günstig ins Internet: Die Top-Angebote im Januar

Unter 20 Euro zahlen Neukunden beim Schnäppchen des Monats: Der Vodafone-Tarif Internet & Phone DSL 16 kostet gerade 19,61 Euro. Die maximale Surfgeschwindigkeit von bis zu 16 Mbit pro Sekunde ist dabei für den durchschnittlichen Nutzer ausreichend.

 

Mehr Geschwindigkeit gibt’s bei Vodafone Kabel Deutschland: Für Highspeed bis zu 100 Mbit/s zahlen Neukunden 23,32 Euro im Monat. In Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen gilt das Angebot von Unitymedia: Bis zu 120 Mbit/s Datenvolumen kosten 26,24 Euro.

Die Preise wurden über 24 Monate berechnet und beinhalten Rabatte wie grundgebührfreie Monate oder reduzierte Einrichtungskosten.

Das ändert sich 2016:  Noch mehr Speed beim Surfen

Das Internet in Deutschland wird immer rasanter: Im kommenden Jahr soll das herkömmliche Kupferleitungsnetz im großen Umfang aufgerüstet werden – ganz ohne Grabungsarbeiten.

Was müssen Verbraucher dazu wissen?

  • Mit der sogenannten Vectoring-Technik werden Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s erreicht – das ist doppelt so viel wie bisher bei VDSL und schließt die Geschwindigkeitslücke zu den Kabelnetzen.
  • Diese Technik bringt uns dem von der Bundesregierung geforderten Breitband-Ausbauziel bis zum Jahr 2018 ein großes Stück näher.
  • Die Anbieter beraten noch zusammen mit der Netzagentur, wer an welchen Stellen ausbauen darf.
  • Das Sparpotenzial für Verbraucher beträgt beim schnellen Internet über 60 Prozent.

Die eigene DSL-Verbindung beschleunigen

Die Geschwindigkeit der DSL-Internetverbindung kann auch bei exakt gleichen Zugangsbedingungen variieren – etwa zu abendlichen Stoßzeiten, wenn das Netz besonders stark ausgelastet ist. Wer dann noch veraltete oder überlastete Geräte verwendet, verlangsamt seine Verbindung zusätzlich. Updates der Software, eine Neuausrichtung des Routers, das Vermeiden von Störquellen oder der Einsatz eines Repeaters können hier Abhilfe schaffen.

Anbieterwechsel: Fristen und Laufzeiten beachten

Neben der Leistung hat sich am DSL- und Kabelmarkt auch die Breite des Angebots verbessert – Anbieter locken Neukunden regelmäßig mit attraktiven Angeboten. Wer sich zu einem Anbieterwechsel entscheidet, sollte bestehende Vertragslaufzeiten prüfen und Kündigungsfristen sowie einen Zeitpuffer für die Kündigung einplanen. Unser Tipp: Beauftragen Sie den neuen Anbieter mit der Kündigung des alten Vertrags. Auch wer vertraglich noch gebunden ist, hat die Möglichkeit, seinen Vertrag aufzuwerten. Sprechen Sie einfach mit Ihrem Anbieter über die Verfügbarkeit einer schnelleren Verbindung.

DSL oder Kabel: Wo liegen eigentlich die Unterschiede?

Die Buchse an der Wand entscheidet: Wer mit DSL surft, nutzt dazu seine Telefonleitung, während Kabelinternet über die TV-Leitung nach Hause kommt. Doch welche Technik leistet eigentlich mehr?

Geschwindigkeit: Highspeed-Internet für alle?

Kabelinternet liefert zum Teil doppelt so hohe Geschwindigkeiten wie DSL: Bis zu 300 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten erreicht derzeit kein DSL-Anschluss.

Die Geschwindigkeit der DSL-Leitung kann stark variieren – je nachdem, welche Technik am Wohnort eingesetzt wird: Mit ADSL werden nur wenige Mbit/s erreicht, mit VDSL sind dreistellige Bandbreiten drin (bis zu 150 Mbit/s). Die DSL-Geschwindigkeit nimmt ab, je weiter der Hausanschluss vom nächsten Verteiler entfernt ist – anders als beim Kabelinternet, das sich nur bei deutlicher Mehrbelastung verlangsamt.

Triple Play: Wer bietet Internet, Telefon und TV?

Beide Technologien ermöglichen eine Triple-Play-Versorgung. Der Vorteil liegt allerdings bei Kabel. Denn die Möglichkeit zum Fernsehen via DSL hängt von der Geschwindigkeit der Leitung ab: Für Internet-TV muss sie mindestens 16 Mbit Übertragungsvolumen bieten.

Datenschutz-Ratgeber als PDF-Download – Sicherheit im Internet für PC & Laptop 

Verfügbarkeit: Wer versorgt Deutschland besser?

In punkto Verfügbarkeit gewinnt der DSL-Anschluss gegenüber dem Kabelinternet: Mehrere Anbieter erreichen über 95 Prozent der Haushalte – damit ist DSL praktisch überall in Deutschland verfügbar. Kabelinternet ist im Gegensatz dazu noch nicht flächendeckend buchbar: Das Netz erreicht derzeit knapp 65 Prozent aller Haushalte.

Auswahl: Hat der Kunde Alternativen?

DSL-Kunden können fast immer zwischen verschiedenen Anbietern wählen. Dagegen müssen Kabelkunden auch bei der Auswahlmöglichkeit Abstriche machen: Sie sind an den örtlichen Kabelnetzbetreiber, der ihr Bundesland versorgt, gebunden.

Egal, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden – damit der Wechsel reibungslos funktioniert, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

Die Technik unter die Lupe nehmen

Manchmal ist auch veraltete oder überlastete Hardware dafür verantwortlich, wenn der Internetanschluss lahmt. Hier können Updates der Software, der Einsatz eines Repeaters oder eine Neuausrichtung des Routers Abhilfe schaffen. Mit einem Speedtest kann man überprüfen, wie viel Geschwindigkeit tatsächlich am häuslichen Anschluss ankommt. Um zu prüfen, welche Zugangstechniken am eigenen Wohnort ausgebaut sind, ist ein Verfügbarkeitscheck im Internet zu empfehlen.Kabel Deutschland Internet Kündigung – Vorlage 

Tipps zum Vertragsabschluss

Der richtige Vertrag zeichnet sich nicht nur durch einen günstigen Preis aus, sondern ist auch auf den individuellen Bedarf abgestimmt. Daher

ist es sinnvoll, nur die benötigte Surfgeschwindigkeit zu buchen: Für einen durchschnittlichen Verbrauch genügen in der Regel 16 Mbit/s. Bei der Bestellung gilt es, die Daten sehr sorgfältig einzugeben, da schon kleine Fehler bei den Angaben den Wechsel erschweren können.

 

Generell sollte bei DSL- oder Kabelinternetverträgen auf folgende Punkte geachtet werden:

• Kunden sollten eine möglichst kurze Vertragslaufzeit wählen, um flexibel auf andere Angebote umsteigen zu können. Das Ende der Vertragslaufzeit sollten sie sofort im Kalender markieren, um die rechtzeitige Kündigung nicht zu vergessen

• Interessenten sollten nicht mehr Surfgeschwindigkeit buchen als unbedingt benötigt. Denn mehr Tempo kostet auch mehr. Für ein durchschnittliches Nutzungsverhalten reichen 16 Mbit/s in der Regel aus.

• Kunden müssen auf Erhöhungen der Grundgebühr nach der Mindestvertragslaufzeit achten: Ab dem 24. Monat wird es meist teurer. Ein rechtzeitiger Wechsel lohnt sich – denn nur Neukunden profitieren von besonders günstigen Preisen. Datenschutz-Ratgeber als PDF-Download – Sicherheit im Internet für PC & Laptop

 

Zuerst erschienen auf:

http://www.focus.de/digital/tarife

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Hintergrund – CES: Autobauer stecken Positionen für Kampf um Datenschatz ab

Die Autoindustrie bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der Daten aus dem vernetzten Fahrzeug zum großen Geschäft werden. „Daten sind die künftige Währung in dieser Industrie“, sagt der Chef des amerikanischen Elektronik-Konzerns und Autozulieferers Harman, Dinesh Paliwal, auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. „Und wer die Kontrolle über das Datenmanagement hat, wird der König sein.“

Einsatz

Die deutschen Autohersteller Daimler, Audi und BMW gehen mit einem Einsatz von 2,8 Mrd. Euro ins Spiel. So viel ließen sie sich im Sommer die Übernahme des Kartendienstes Here kosten, den Nokia zum Verkauf gestellt hatte. Here soll den deutschen Premium-Herstellern nicht nur hochpräzise Karten liefern, ohne die selbstfahrende Auto nicht auskommen können. Unter dem Dach der Firma wird auch eine Plattform zum Austausch von Daten zwischen Fahrzeugen aufgebaut, deren Technik Here als weltweiten Standard zu etablieren hofft.

Die drei Eigentümer gaben bereits bekannt, dass Daten von Sensoren aus ihren vernetzten Autos in die präzisen Livekarten von Here einfließen werden. Es geht darum, Informationen über Glatteis, Unfälle, Schlaglöcher oder Staus zu registrieren und über einen Cloud-Service an andere Autos weiterzuleiten.

Vorteil

Damit bekommen die deutschen Autohersteller auf ihrem Spielfeld einen Vorteil gegenüber dem Internet-Riesen Google, der zwar Ortungsinformationen von Millionen Android-Smartphones auswerten kann, aber von vielen Marken nicht an die präzisen Daten aus dem Auto herangelassen wird.

Here arbeitet daran, die Datenbasis für die Live-Karten mit Informationen von anderen Herstellern auszuweiten. „Wir machen Machbarkeitsstudien und Pilotprojekte mit zehn bis zwölf Herstellern“, sagt Here-Manager Floris von de Klashorst. „Ich denke, der Industrie ist bewusst, dass diese Architektur auf Zusammenarbeit basiert und mehr Hersteller dazu beitragen müssen.“ Here lud andere Autobauer zum Datenaustausch ein, der Dienst wird als unabhängiges Unternehmen weitergeführt.

Kritik

In der Branche gibt es aber auch Vorbehalte gegen eine Öffnung der Daten für Here. So zeigt sich der IT-Chef des Autobauers Volvo, Klas Bendrik, skeptisch. „Alles muss offen und vertrauenswürdig organisiert sein. Eine Einladung ist eine Sache, die Realität eine andere“, sagt er und betont, es gebe neben Here auch viele weitere Initiativen zur Entwicklung von Standards.

Volvo experimentiert bereits auf eigene Faust mit Datendiensten und setzte unter anderem auch einen eigenen Cloud-Service auf, über den sich vernetzte Fahrzeuge der Marke zum Beispiel über Glatteis oder Unfälle unterrichten. In Schweden wird so eine gute Abdeckung erreicht, in Ländern mit niedrigerem Volvo-Marktanteil gibt es dagegen schnell weiße Flecken.

Insgesamt habe die Branche verstanden, wie wichtig durchgängige Standards für einen übergreifenden Datenfluss zwischen verschiedenen Automarken sind. Lieber als auf eine fremde Plattform aufzuspringen, wäre es Bendrik aber, wenn die Daten zwischen Clouds verschiedener Hersteller ausgetauscht würden.

Gespräche

Auf die Frage, ob er sich dann eine Allianz anderer Hersteller gegen die Deutschen vorstellen könne, gibt Bendrik nur eine ausweichende Antwort. „Es läuft derzeit eine Reihe von Gesprächen. Es wird aber wie immer einfacher sein, auf bestehende Strukturen zu setzen statt neue zu schaffen.“

Insgesamt bräuchten Hersteller noch Unterstützung bei Cloud-Diensten und Daten-Analyse, sagt Harman-Chef Paliwal. Er bringt Harman als Dienstleister für Here ins Gespräch. Sein Unternehmen wolle den Kartendienst bei der Datenauswertung unterstützten. „Wir können das in einigen Bereichen besser als sie.“ Auf der CES habe er Lösungen von Harman auch Top-Managern der deutschen Autobauer vorgeführt.

„Die Autohersteller befinden sich in einer Phase des Experimentierens mit neuen Geschäftsmodellen und stoßen dabei auch in völlig neue Branchen vor“, sagt Autoexperte Axel Schmidt von der Unternehmensberatung Accenture. Die deutschen Autobauer hätten mit der Here-Übernahme ihren Anspruch auf die Vorherrschaft im Zeitalter der vernetzten Mobilität untermauert. Der Erfolg werde aber nicht von der besten technischen Lösung abhängen, sondern davon, wer die beste integrierte Plattform für alle Alltagsaspekte anbiete. (APA, 10.1.2016)

Original-Artikel:

http://derstandard.at/2000028782317

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Maas gegen Hatespeech auf Facebook: Das war wohl nichts

Maas gegen Hatespeech auf Facebook

Die groß angekündigten Initiative des Justizministers bringt nur dünne Ergebnisse. Die Konzerne bestimmen weiterhin, was rechtens ist.

In den Überschriften zum Thema steht: Gehasst werden darf auf diesen Plattformen nun nur noch maximal 24 Stunden lang. Spätestens dann, verpflichten sich deren Betreiber, müssen die entsprechenden Posts gelöscht sein. Klingt erst mal gut, ist aber dann doch ein bisschen komplizierter. Der genauere Wortlaut ist: Die Mehrheit von Einträgen, die als Hatespeech gemeldet wurden, werden binnen 24 Stunden überprüft – und entfernt, wenn sie rechtswidrig sind.Breaking News: Facebook hält sich künftig an deutsches Recht. Google und YouTube und Twitter auch. Das präsentierten Justizminister Maas und Vertreter von Facebook und Google am Montag in Berlin als Ergebnis von Verhandlungen gegen Hatespeech im Netz.

Das als großen Erfolg verkaufen zu müssen ist für Justizminister Heiko Maas eine sportliche Aufgabe. Im September hatte er Facebook noch einen gepfefferten Brief geschrieben, in dem er den Umgang mit rassistischen und fremdenfeindlichen Kommentaren als „Farce“ bezeichnete, eine „dringende Überprüfung“ einforderte und Vertreter der Firma ins Ministerium zitierte.

Angesichts dessen sind die nun vorgelegten Ergebnisse der daraus entstandenen Verhandlungen dünn. Man könnte auch sagen: Der Plan des Bundesjustizministers, jetzt mal richtig aufzuräumen, ist gescheitert. Statt Facebook an die Kette zu legen, schnappt der Minister ein paar Brocken auf, die die Großkonzerne ihm gnädig hinwerfen.

Wohlverpacktes Wegmoderieren

Das belegen auch andere Punkte der Vereinbarung: Facebook und Co wollen das Melden unangemessener Inhalte einfacher machen. Aber das ist auch heute schon keine Raketenwissenschaft. Außerdem verpflichten sich die Konzerne, geschulte und deutschsprachige Mitarbeiter mit der Überprüfung gemeldeter Inhalte zu betrauen. Deutsche Mitarbeiter hat Facebook auch jetzt schon – ist aber peinlichst darum bemüht, nicht allzu öffentlich zu machen, wie viele Menschen dort wie genau arbeiten. Es besteht also wenig Hoffnung, dass sich das mit einer weiteren Ankündigung, mehr Transparenz schaffen zu wollen, groß ändern wird. Mehr als wohlverpacktes Wegmoderieren ist das alles nicht.

Hinzu kommt: Natürlich ist es nicht verkehrt, volksverhetzende Gewaltaufrufe binnen 24 Stunden zu löschen. Nur was bringt das auf Plattformen, die Neuigkeiten durch Newsfeeds und Timelines pumpen, weil Posts vor allem in den ersten Stunden die größte Aufmerksamkeit genießen? Und haben die Konzerne nicht noch ganz andere technische Möglichkeiten zum schnelleren Erkennen von Hassrede in der Besteckschublade? Ob man wirklich will, dass sie die auspacken, wäre allerdings noch zu diskutieren.

Warum bestimmt nicht die Justiz?

Die Ergebnisse könnten nur ein Anfang sein, wird Heiko Maas seit Montag nicht müde zu betonen. Damit gibt er selbst zu: Nur weil er das gern möchte, krempelt Facebook seinen Umgang mit Hatespeech nicht um. Es liegt auch weiterhin im Interpretationsspielraum von Facebook und Co, zu entscheiden, was mit deutschem Recht vereinbar ist und was nicht. Warum bestimmt der Konzern und nicht die Justiz? Auch Ansätze dafür, dass die Urheber dieser Kommentare dann an deutsche Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden, finden sich in dem Papier nicht.

Im Zentrum der Arbeit von Maas sollte doch eigentlich dies stehen: Strafverfolgung zu erleichtern, gegen Leute, die im Netz hetzen und damit gegen deutsche Gesetze verstoßen. Volksverhetzung so zu bestrafen, wie das auch im Analogen stattfindet. Hindernisse auf dem Weg dahin zu beseitigen. Der Vorteil wäre: Konzentriert man sich darauf, muss man sich nicht von multinationalen Konzernen wie ein Schuljunge behandeln lassen.

Zur Anbieter-Website:

www.taz.de

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Social Web: Facebook-Nutzer sind richtig faul geworden

Die Mitglieder von Facebook entwickeln sich zunehmend zu Couch-Potatos, was dem sozialen Netzwerk nicht wirklich gefallen dürfte. Im dritten Quartal dieses Jahres hat nur noch ein Drittel der Netzwerknutzer ihren Status aktualisiert. Fotos teilten noch 37 Prozent mit anderen Teilnehmern.

Im Vorjahreszeitraum waren die Facebook-Nutzer noch deutlich aktiver: 50 Prozent achteten zu der Zeit auf ihren aktuellen Status, und satte 59 Prozent zeigten anderen ihre Bilder. Im quirligen Social Web sind müde – oder auch datensensible – Nutzer ein großes Problem.

Global Web Index, ein weltweit tätiges Marktforschungsinstitut mit Hauptsitzen in London und Singapur, hat die Daten ermittelt. Es liefert vor allem Daten über Verbraucherverhalten an Kunden wie Twitter, Google, Microsoft und Unilever.

Schon seit Längerem mutmaßen manche Experten, Facebook könne durch seine schiere Größe seinen Erfolg gefährden und wie ein massereicher Stern im Universum kollabieren. Zu den Heavy Usern der Anfangszeit sind vermehrt Teilnehmer gekommen, die sich einfach bei Facebook angemeldet haben, weil das alle machen und auch nur, um mal zu sehen, was da so passiert.

Beleidigungen und Hetze ersticken viele Debatten

Zu beobachten ist auch, dass viele Nutzer zunehmend vorsichtiger geworden sind – und zum Beispiel seltener als früher pikante Details aus ihrem Privatleben teilen, sich zu politischen Themen äußern oder über ihren Arbeitgeber lästern. Es sind zahlreiche Fälle bekannt geworden, in denen unbedachte Postings aus dem Affekt heraus zu einer Kündigung geführt haben. Oder zu einem Shitstorm von Teilen der Facebook-Community, dem sich niemand gern aussetzen möchte.

Vielen ist gar nicht bewusst, wer eigentlich genau sehen kann, was sie auf Facebook veröffentlichen. Die Eingrenzung der Empfängergruppe der Postings und geteilten Fotos ist im sozialen Netzwerk für Ungeübte immer noch schwer zu handhaben.

Auch fühlen sich einige Nutzer vom zuweilen hetzerischen und beleidigenden Ton einiger Debatten abgeschreckt. In einer Flut aus Hasstiraden auf Flüchtlinge gehen selbst bestens begründete Gegenargumente unter. Das frustriert.

Facebooks Geschäft läuft weiter rund

Dass Facebook-Nutzer an Elan verloren haben, heißt aber nicht, dass sie ihrem sozialen Netzwerk den Rücken kehren. Sie sind stärker denn je daran interessiert, was dort passiert: Fast zwei Drittel der knapp 1,5 Milliarden Nutzer, die Facebook monatlich nutzen, sehen täglich auf ihrem Profil vorbei.

Es ist für sie ein Ritual, auf das Icon mit dem „f“ zu klicken – morgens am Frühstückstisch, im Bus auf dem Weg zur Arbeit oder abends als letztes vor dem Einschlafen. Aber sie setzen lieber mal hier und da ein „Like“, als anderen zu zeigen, wie ihre Kinder im Halloween-Kostüm ausgesehen haben.

Dass weiterhin so viele täglich die Plattform besuchen, ist für Facebook erst einmal das Entscheidende. Was die Nutzer dort dann tatsächlich machen, ist weniger interessant. Wichtig ist, dass sie sich die Werbung auf den Facebook-Seiten ansehen. Je mehr Nutzer und je häufiger sie das tun, desto mehr Geld bekommt Facebook von den werbenden Unternehmen.

Und da scheint eine Menge in die Kasse zu kommen. Erst kürzlich hat Facebook angedeutet, dass der Umsatz im dritten Quartal um mehr als ein Drittel ansteigen wird.

Facebook will seine Nutzer aufwecken

Auf kurze Sicht läuft das Geschäft also bestens für Gründer Mark Zuckerberg und seine Kollegen. Doch ein soziales Netzwerk, auf dem nicht mehr viel passiert, wird schnell langweilig. Die Nutzer könnten sich anderen Netzwerken zuwenden.

Untersuchungen haben bereits Hinweise darauf gefunden, dass vor allem junge Leute auch Alternativen wie Instagram, Snapchat oder Whatsapp nutzen – und darüber massenhaft Fotos und Videos teilen. Spätestens, wenn die Großtante oder der eigene Vater ihnen eine Freundschaftsanfrage geschickt hat, weichen Jugendliche gern auf andere Dienste aus. Hier können sie gefahrlos Fotos der krassen Party vom Wochenende teilen, ohne dass die Eltern davon etwas erfahren.

Facebook sieht die Passivität der Nutzerschaft ebenfalls als Problem an und steuert schon seit Längerem dagegen. Das Unternehmen selbst will seine Mitglieder anregen und aus passiven Betrachtern aktive Gestalter machen. Eine Funktion, die ein wenig Hilfestellung bietet, ist das Feature „An diesem Tag“, das allerdings noch nicht für alle Teilnehmer verfügbar ist.

Damit können Nutzer, die zu faul sind, neue Posts zu formulieren, Einträge auf Knopfdruck veröffentlichen, die sie schon vor geraumer Zeit geschrieben hatten. Zusätzlich sollen neue Emojis nicht nur die Eindimensionalität des „Like“-Knopfes überwinden, sondern auch durch die differenziertere Aussage die Diskussion beleben helfen.

Haben die Appelle von Datenschützern gefruchtet?

Außerdem sorgt Facebook auf unterschiedlichen Wegen für Diskussionsstoff. Da gibt es seit einiger Zeit eine Suchfunktion, die Nutzern in Echtzeit Inhalte aus Diskussionen zu einem gewünschten Thema ausgibt. Und da sind die „Instant Articles“, die den Teilnehmern zahlreiche Presseartikel und Kommentare präsentiert, die wiederum zu Beiträgen anregen können.

Facebook selbst blendet zunehmend auch Hinweise auf anstehenden Ereignisse ein, zum Beispiel eine Mondfinsternis oder ein Spiel der Lieblingsmannschaft. Dazu wird der Nutzer aufgefordert, seine Meinung oder Einschätzung abzugeben. In den USA setzt Facebook dieses Mittel schon intensiv ein, manche Nutzer dort werden mehrmals in der Woche dazu angeregt, doch zu dem Thema etwas von

Vielleicht aber hilft das alles nichts, weil sich die Nutzungsgewohnheiten der Internetnutzer geändert haben: Sie surfen vermehrt mobil im Web. Trotz größerer Bildschirme ist es noch immer eine arge Fummelei, auf Smartphone-Displays Texte oder Fotos mit Kommentar zu erstellen und auf die Plattform hochzuladen.

Vielleicht aber sind auch die Datenschützer mit ihren Appellen mittlerweile bis zu den Nutzern sozialer Netzwerke durchgedrungen. Sie raten dringend dazu, mit persönlichen Daten im Netz sparsam umzugehen. Dazu passt es sicherlich nicht, der Facebook-Öffentlichkeit kundzutun, dass man gleich auf die Toilette geht.

 

Siehe hier:

http://www.welt.de/wirtschaft

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Microsoft: Windows 10 ist ab 2016 ein

Bislang wird Windows 10 als Upgrade für alle Windows-7- und Windows-8-Anwendern über ein spezielles Programm angeboten. Künftig soll das Upgrade in die normale Update-Funktion von Windows integriert werden. Insgesamt erhofft sich Microsoft durch diese Umstellung noch mehr Anwender zu einem Upgrade auf Windows 10 als Betriebssystem überzeugen zu können, zusätzlich soll die Upgrade-Funktion durch diesen Schritt vereinfacht werden.

Bereits Ende des Jahres soll das Upgrade auf Windows 10 als „optionales Update“ über den regulären Windows-Updater ausgeliefert werden. Anfang 2016 wird das Upgrade dann als „empfohlenes Update“ eingestuft.

Je nach Einstellung der Update-Funktion könnte das Upgrade auf Windows 10 bei vielen Anwendern automatisch ohne Nachfrage installiert werden. Ungewollte Installationen, können allerdings 31 Tage nach der Installation wieder rückgängig gemacht werden.

Darüber hinaus hat Microsoft angekündigt, das Upgrade von Windows 10 künftig auch über Installationsmedium für DVDs und USB-Sticks auszuliefern, damit auch Geräte ohne Internetanbindung einfach auf die neuste Betriebssystemversion aktualisiert werden können.

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Steam Controller im Test: Gamepad-Revolution vorerst abgesagt

Ein neues Gamepad soll PC-Spiele wohnzimmertauglich machen, Maus und Tastatur auf dem Sofa ersetzen. Doch an den Erwartungen muss der Steam Controller scheitern.

 

Die Zukunft liegt gut in der Hand. Das Plastik fühlt sich anfangs etwas billig an, die Form ungewohnt klobig. Aber schon nach Minuten denkt man nicht mehr an den Steam Controller. Es sei denn, man muss gerade eine kleine Schaltfläche anklicken. Das geht so schnell wie am Laptop, merkt man dann und lehnt sich zurück. Plötzlich kann man auf dem Sofa Civilization bedienen, das Spiel ist einen Salat aus Menüs. Der Mauszeiger huscht präzise zu den Eingabefeldern, die Weltkarte gleitet sanft vorbei.

Seit Jahren setzen viele Spieler große Hoffnung in den PC: Er soll Playstation und Xbox ablösen und auch im Wohnzimmer die einheitliche Lösung zum Spielen werden. Das würde auch endlich die Kämpfe um Exklusivtitel beenden, mit dem Konsolenhersteller ihren Kunden auf die Nerven gehen. Es gibt keinen guten Grund, dass bestimmte Spiele nur auf bestimmten Konsolen laufen. Die Hardware ist überall ähnlich. Alle diese Kisten sind eigentlich PCs. Warum soll also ein ganz normaler PC, direkt an den Fernseher angeschlossen, nicht zum Spielestandard werden?

Das Ende der Spielkonsolen?

Computerspiele als Remakes Laras Haar weht jetzt natürlicher

Viele halbherzige Versuche hat es gegeben, den PC in die Wohnzimmer zu bringen. Es gibt Spiele-PCs in besonders kleinen Kisten, Funktastaturen mit integriertem Touchpad. Aber mit Macht können nur zwei Firmen wirklich versuchen, die Revolution anzuzetteln: Microsoft – aber die verkaufen lieber ihre mäßig erfolgreiche Konsole Xbox One. Zweitens Valve, Betreiber von Steam, der größten Download-Plattform für Spiele. Der probiert es jetzt mit dem Steam Controller.

Ein Kernproblem ist seit langem ungelöst: Auf dem PC sind Adventures, Simulationen, Management- und Strategiespiele populär. Sie alle lassen sich nur mit Maus und Tastatur gut bedienen. Auch Egoshooter kann man damit deutlich präziser steuern als mit einem Gamepad. Wenn der PC ohne Maus ins Wohnzimmer einzieht, verliert er einige seiner besten Seiten. Der Steam Controller soll das fehlende Puzzleteil im Masterplan sein: Alles soll sich komfortabel bedienen lassen, egal ob ein Spiel bisher mit Gamepad oder Maus gespielt wurde.

Die Lösung sieht erstaunlich simpel aus. Jeder Laie könnte den Steam Controller mit einem normalen Gamepad verwechseln. Die äußere Form ist dieselbe. Aber er hat nicht zwei kleine Joysticks, sondern nur einen. Dafür finden sich auf der Oberseite runde Flächen, die wie das Touchpad eines Laptops aussehen. So lassen sie sich auch bedienen. Die rechte Fläche ist in vielen Spielen der direkte Mausersatz. In Strategiespielen oder Adventures schiebt man den Mauszeiger mit dem Daumen ans Ziel. Das klappt genau so gut wie am Laptop. In Egoshootern bewegt man sich mit dem Joystick auf der linken Seite, und steuert die Blickrichtung mit dem Touchpad auf der rechten. Das ist erst ein merkwürdiges neues Gefühl. Aber auch daran gewöhnt man sich nach wenigen Minuten.

Der Fernseher ist weit weg

Dann will man sich eigentlich begeistern lassen von dem ersten wirklich neuen und ausgereiften Eingabegerät seit Jahren. Aber Spielen mit dem Steam Controller hakt schnell. In einigen wenigen Spielen wird er nicht erkannt, dann bewegt sich ohne erkennbaren Grund gar nichts. In den meisten wird man durch einen kurzen Konfigurationsprozess geleitet. Man muss nicht für jedes Spiel jeden Knopf des Controllers zuweisen, sondern wählt eine von mehreren Voreinstellungen aus. Aber hundertprozentig passen die selten. Also muss man im Spiel pausieren und auf einem neuen Menübildschirm die Befehle so auf die Knöpfe verteilen, wie man es gern hätte. Umständlich. Für PC-Spieler, die Mods selbst installieren und Grafikkarten austauschen, ist der Arbeitsschritt trivial. Für die gemütliche Mehrheit, die sonst lieber an der Spielkonsole spielt, sind diese Hürden zu hoch. Statt abends auf dem Sofa entspannt zu spielen muss man nun überlegen, wie man das Unterhaltungsprogramm gern bedienen würde.

Spiele sind weit weg

Noch problematischer sind die eigentlichen Spiele. Die wissen in der Regel noch nichts vom Controller und geben deswegen hartnäckig falsche Hinweise. Sie fordern Spieler auf, die rechte Maustaste zu drücken – am Steam Controller ist das meist der Abzug links hinten. Oder vielleicht sollen sie das E auf der Tastatur drücken. Dann wird es schwierig. Das könnte jeder Knopf sein: A, B, X und Y tauchen als Buchstaben auf dem Controller auf, aber es gibt auch kleine Pfeiltasten, Schultertasten, und als Neuheit auf dem Steam Controller sogar Rückentasten.

Selbst ohne diese Hürde sind viele PC-Spiele einfach nicht auf das Wohnzimmer vorbereitet. Das grundlegende Problem bei Spielen mit viel Text liegt in der Schriftgröße. Sie ist in aller Regel zu klein. Nur selten kann man sie vergrößern. So huscht ein Spiel wie Civilization zwar sanft über den Fernseher, aber wenn sich ein Textkasten öffnet, dann lehnt man sich unweigerlich nach vorn. Und wünscht sich doch wieder zurück an den Schreibtisch.

Ein Controller allein macht eben noch keine Revolution. Der Steam-Controller hätte ein wichtiges Teil in einem größeren Plan sein können. Aber die anderen Teile fehlen noch.

 

Original-Artikel:

www.sueddeutsche.de/digital

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Windows 10 – Microsoft überfordert zu viele User

Mit der Art und Weise, wie Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 den Computernutzern aufdrängt, wird immer unangenehmer. Es ist ein ehernes Gesetz, seit es Windows überhaupt gibt. Installiere nie eine neue Windows-Version auf ein bestehendes Windows Betriebssystem. Und genau das bietet Microsoft den Millionen Windows Nutzern über die Windows Update-Funktion an. Viele Leute, die eigentlich mit ihrem Windows 7 oder Windows 8.1 zufrieden sind und sich eingearbeitet haben, installieren sich Windows 10, um die nervigen Einblendungen abzustellen, die einen ständig an das Upgrade erinnern. Das Upgrade mag an den meisten Rechnern funktionieren, die meisten User haben keine Probleme mit Windows 10, dennoch gibt es einfach zu viele, bei denen ein Arbeiten aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist. Nach dem Upgrade auf Windows 10 gibt es sehr häufig Probleme mit der Anti-Virussoftware, mit Gerätetreibern und einzelnen Funktionen, die plötzlich nicht mehr da sind. Auch die Optik ist anders, da muss man sich auch wieder umgewöhnen, was die meisten User hassen.
Gerade mit Druckern, Wlan-Modulen, Scannern gibt es mitunter große Probleme. Bei einigen Laptop-Modellen funktioniert die Software nicht mehr, die die sogenannten FN-Tasten steuert. Die Folge: Man kann nicht mehr das Wlan aktivieren oder die Lautstärke per Taste ändern. Im schlimmsten Fall, den ich schon selbst erlebt habe, startet nach dem Upgrade auf Windows 10 der Rechner nicht mehr, im schlechtesten Fall sind die Daten nicht gesichert und man muss einen PC Notdienst Berlin beauftragen, die Daten zu retten. In den Fällen, bei denen Windows 10 aus solchen Gründen nicht nutzbar ist, hat man für eine gewisse Zeit die Möglichkeit, auf die vorherige Betriebssystemversion zurück zu kehren. Aber auch das birgt Risiken, dass es etwas schief geht. Alles in Allem muss man feststellen, dass die Vorgehensweise von Microsoft zumindest unglücklich ist. Zu viele User erleben eine böse Überraschung beim Upgrade.

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Fieser URL-Bug lässt Google Chrome abstürzen

Ein Bug in Google Chrome lässt den Browser abstürzen, sobald sich eine bestimmte Zeichenfolge in der URL befindet.

Eine bestimmte Zeichenfolge in einer URL kann Google Chrome zum Absturz bringen. Den Bug entdeckte ein Nutzer kürzlich im Google-Browser und meldete diesen auch umgehend an Google. Betroffen ist mindestens die aktuelle Chrome-Version.

Der URL muss die Zeichenfolge „%%30%30“ (ohne Anführungsstriche) hinzugefügt werden. Der Aufruf der entsprechenden URL führt dann zum Absturz von Google Chrome. Fieserweise muss der Chrome-Nutzer nicht mal die URL anklicken. Es genügt, mit dem Mauszeiger über die URL zu fahren, um den Browser-Absturz zu verursachen.

Ein entsprechender Link könnte wie folgt aussehen:

www.google.de/%%30%30

Hinweis: Teilweise stürzt Chrome auch dann ab, wenn eine Website geladen wird, auf der sich der entsprechende Link befindet. Sorry, falls das jetzt bei Ihnen auch passiert sein sollte…

Nach dem bisherigen Kenntnisstand kann der Bug nicht für Angriffe missbraucht werden. Es handelt sich also um keine Sicherheitslücke, sondern tatsächlich „nur“ um einen klassischen Absturz-Bug. Dennoch könnte der Bug dazu ausgenutzt werden, um Chrome-Nutzer zu ärgern. Entsprechend zügig dürfte Google mit einem Update reagieren.

Der Bug in Google Chrome erinnert an einen Bug, den Skype kürzlich hatte. Dabei konnte Skype durch den Empfang einer bestimmten acht Zeichen langen Nachricht zum Absturz gebracht werden. Auch ein Neustart der Software half nicht, denn Skype stürzte bei jedem Aufruf immer wieder erneut ab. Microsoft reagierte schnell und lieferte kurze Zeit später eine neue Skype-Version aus.

 

URL der Quelle:

www.pcwelt.de/news

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50 Prozent Preisnachlass: Nach Urteil: MyTaxi wirbt wieder mit Rabatt-Aktion

Wer sein Taxi über die MyTaxi-App bucht und zahlt, spart noch bis zum 4. Oktober 2015 die Hälfte des anfallenden Fahrpreises.

Update (21. September 2015): Rabatt-Aktion gestartet

MyTaxi macht ernst und startet, wie bereits angekündigt, eine neue Rabatt-Aktion. Nachdem die juristische Auseinandersetzung zugunsten des App-Anbieters ausgegangen ist, gewährt der Dienst erneut einen 50 Prozent Preisnachlass auf alle Fahrten in 37 deutschen Städten. Dazu gehören unter anderem Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Köln, Lübeck, Bremen, Hannover, Rostock, Leipzig, Dresden, Düsseldorf, Bonn, Dortmund, Essen, Darmstadt oder Wiesbaden. Die vollständige Liste aller ausgewählten Regionen ist in den Teilnahmebedingungen(unter Punkt 2.2) zu finden. Die Aktion startet am 21. September und läuft bis zum 4. Oktober 2015. Um in den Genuss der reduzierten Beförderung zu kommen, müssen Sie die Fahrten im Geltungsbereich über die MyTaxi-App buchen und zahlen. Als Zahlungsoptionen stehen PayPal oder Kreditkarte zur Auswahl.

Ursprüngliche Meldung: Schlappe für Taxi-Verband

Nicht nur Uber, auch MyTaxi bringt die Taxi-Branche gegen sich auf: Richter am Landgericht Hamburg entschieden jetzt, dass der Taxi-App-Anbieter den Fahrgästen weiter Rabatt-Aktionen anbieten darf (Az. 312 O 225/15). Eine Schlappe für den Deutschen Taxi- und Mietwagenverband, der ein bundesweites Verbot dieser Aktionen durchsetzen will und deshalb im Juli beim Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen eine Rabattaktion von MyTaxi beantragt hatte. Der Grund: Laut Personenbeförderungsgesetz dürfen kommunal festgelegte Taxi-Tarife weder unter- noch überschritten werden. Der Branchenverband fürchtet, dass die Rabatt-Aktionen den Wettbewerb mit den alteingesessenen Taxi-Zentralen aushebeln. Zwar liegt noch keine Urteilsbegründung der Hamburger vor, doch der Branchenverband spricht bereits von einer Fehlentscheidung und denkt über weitere juristische Schritte nach.

 

Stein des Anstoßes: 50 Prozent Rabatt bei MyTaxi

Die Daimler-Tochter MyTaxi führte bereits mehrfach 50-Prozent-Rabattaktionen durch. Fahrgäste, die über die MyTaxi-App zahlen, bekommen die Hälfte des Fahrpreises zurück. Ausgenommen sind die Städte Stuttgart, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen, in denen das Landgericht Stuttgart die Rabatte bereits als wettbewerbswidrig einstufte und untersagte. MyTaxi legte dagegen Berufung ein, das Oberlandesgericht Stuttgart trifft am 24. September eine Entscheidung.

Neue Aktion angekündigt

Nach dem Hamburger Urteil hat MyTaxi bereits die nächste Rabatt-Aktion angekündigt. Sie soll ab dem 21. September zwei Wochen lang in 40 Städten laufen.

Gratwanderung für Daimler

Für den MyTaxi-Eigentümer Daimler ist der Streit übrigens eine heikle Gratwanderung: Der Autokonzern will sich nicht nur im Geschäft mit neuen Mobilitäts-Konzepten etablieren, sondern ist auch ein führender Ausrüster von Taxi-Betrieben. Aus der Taxi-Branche wurde bereits vereinzelt gedroht, verstärkt Autos anderer Hersteller zu nutzen. Bei der aktuellen Aktion setzt MyTaxi im Vergleich zu vorherigen Kampagnen noch eins drauf und befreit die Fahrer von der sonst anfallenden Provisionsgebühr von 7 Prozent. (Mit Material der dpa.)

 
Homepage besuchen:
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Ein Selfie kann dich töten!

Nicht kleckern, sondern klotzen, sagte das Innenministerium in Russland, als es eine neue Kampagne für Jugendliche startete. Landesweit gibt es Werbespots, Straßenplakate und auch eine Website und eine Hotline stehen bereit. Aber es geht nicht um Patriotismus oder Putins-Wiederwahl, es geht um Selfies. Genauer gesagt um lebensgefährliche Selfies.

Was sich zuerst wie eine leicht absurde Bürokraten-Idee anhört, hat einen ernsten Hintergrund. Wegen riskanter Selfies haben sich in diesem Jahr weit über 100 Russen schwer verletzt, Dutzende sollen bei der Suche nach dem perfekten Selfie gestorben sein. Wie konnte das passieren? Die Russen sind verrückt nach Selfies, wie der Rest der Welt. Aber weder Duckface, noch der ultimative Belfie-Shot bringen jemand um. Der neueste Trend im osteuropäischen Netz heißt „Mädchen + Döner“ – auch das hört sich nicht gefährlich an.

Das Selfie ist das neue Russische Roulette

Das Ministerium weiß es besser: „Ein cooles Selfie kann dein Leben kosten“, warnt ein Booklet, um in einzelnen Tipps zu verraten: „Ein Selfie mit einer Schusswaffe ist tödlich.“ In Russland verbinden sich mehrere Risikofaktoren zu einem explosiven Gemisch. Da wären der allgemeine Hang zu gefährlichen Sportarten, die Geringschätzung von Risiken, Alkoholkonsum und die Verfügbarkeit von Waffen. Auch die wilde Natur des Landes ist nicht ohne Risiken, ausdrücklich wird vor dem Herumposen vor wilden Tieren – wie vor Bären, dem russischen Nationalsymbol – gewarnt.

Hang zum Risiko

Spektakuläre Fälle illustrieren die russischen Exzesse. Im Januar starben zwei junge Männer im Ural. Auf ihrem letzten Selfie halten sie eine entsicherte Granate mit abgezogenem Stift – das Smartphone überlebte die Explosion, die Männer nicht. In der Oblast Rjasan starb ein Teenager wegen eines Bildes auf einer Eisenbahnbrücke, nachdem der Junge die stromführenden Leitungen berührte. Anna K. starb in Moskau, als sie beim Knipsen von einer Brücke stürzte. Ebenfalls in Moskau schoss sich eine Frau aus Versehen in den Kopf, sie überlebte den Selfie-Unfall dank rascher Hilfe. Yelena Alexeyeva,  Sprecherin des Innenministeriums, erklärte die Hintergründe der Presse: „Traurigerweise nehmen diese schweren Unglücke von Selfie-Liebhabern ununterbrochen zu. Seit Beginn des Jahres mussten wir Hunderte von Verletzungen registrieren.“ Hinzu käme eine ungewisse Dunkelziffer. „Also das ist ein echtes Problem mit häufig schrecklichen Folgen.“

Gefährliche Vorbilder

Roofers tragen ihren Namen, weil sie auf den Dächern hoher Gebäude posieren.  Sie suchen bewusst Orte mit extremen Risiken für ihre spektakulären Videos und Filme auf, sind aber eher als die Nachahmer in der Lage, die Gefahr abzuschätzen. Auch Profis aus dieser Szene mahnt Yelena Alexeyeva: „Bevor ihr ein Selfie macht, denkt daran, dass eure Likes jemand anders auf eine Reise in den Tod schicken können. Sein Bild erscheint dann post mortem.“ 

Ein unnötiges Risiko. Mädchenbilder mit Döner sind in Russland der Trend und weit ungefährlicher.

Solche Selfies sieht der Kreml gern: Eine bekannte prorussische Internetaktivistin lichtet sich vor Putin ab.

 

Von:

www.stern.de/digital

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Unsichere Apps: Millionen Kundendaten gefährdet

 

Unsichere Apps

Noch immer gehen App-Entwickler fahrlässig mit Benutzerdaten um. Eine Studie des Fraunhofer SIT ergab, dass mehrere Millionen Datensätze in der Cloud gefährdet sind – wegen eines zu laxen Umgangs mit der Authentifizierung.

Entwickler legen immer noch bevorzugt geheime Schlüssel und Token für den Zugang zum Cloudspeicher ungeschützt in ihren Apps ab. Mit nur wenig Aufwand lassen sie sich auslesen. Damit könnten sich Kriminelle Zugang zu Datenbanken etwa in den Amazon Web Services (AWS) oder bei Facebook verschaffen. Bis zu 56 Millionen Datensätze seien so gefährdet, schätzt das Fraunhofer Institut für Sicherheit in der Informationstechnik (SIT).

Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und Experten bei Intel untersuchte das Fraunhofer SIT in einem automatisierten Verfahren etwa zwei Millionen Apps in Googles Play Store und Apples App Store. In vielen sei die einfachste Form der Authentifizierung für den Zugang zu Cloud-Anbietern umgesetzt. Den Entwicklern sei offenbar nicht bewusst, wie unzureichend die von den Apps gesammelten Daten damit geschützt seien.

Uneingeschränkter Zugang zu Kundendaten

Bei ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler nicht nur höchst persönliche Daten auslesen, etwa wer mit wem bei Facebook befreundet ist oder gesundheitliche Informationen einiger App-Benutzer. Mit Hilfe der eigentlich geheimen Schlüssel hätten sie komplette Benutzerdatenbanken auslesen oder sogar manipulieren können.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Anwender sich kaum aktiv schützen können. Sie sollten daher vorsichtig sein, welcher App sie persönliche Informationen anvertrauen. Entwickler hingegen sollten sich über die Sicherheitsvorkehrungen der Cloud-Anbieter besser informieren und restriktivere Zugangskontrollen in ihren Apps implementieren. Die Forscher haben bereits einige Entwickler über besonders kritische Schwachstellen informiert.

Cloud-Anbieter müssen handeln

Auch mit den Anbietern der Cloud-Dienste stehe das Fraunhofer SIT in Kontakt. Sowohl Amazon als auch Facebooks Parse.com, Google und Apple wurden über den Befund informiert. Den Cloud-Anbietern obliege ebenfalls die Verantwortung, die App-Entwickler dazu zu bringen, nicht nur die schwächsten Authentifizierungen zu nutzen. Außerdem sollten die Cloud-Anbieter nicht bequeme, sondern möglichst sichere Standards zur Pflicht machen.

Das Problem ist nicht neu. Bereits im Juni 2014 machten Forscher an der New Yorker Columbia-Universität eine ähnliche Untersuchung und legten dabei Tausende geheime Zugangs-Token für Amazons Web Services offen. Die Forscher kritisierten damals, dass viele Entwickler den empfohlenen Umsetzungen bei der Programmierung der Apps nicht folgten und geheime Schlüssel direkt in den Quellcode einbetteten. Ihnen sei offenbar nicht bewusst, wie einfach Quellcode zurückübersetzt werden könne. Im März 2014 hatten Forscher Zehntausende AWS-Zugangsdaten auf Github entdeckt.

zur Webseite:

www.golem.de/news/unsichere-apps-millionen-kundendaten-gefaehrdet-1505-114355.html

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40% der Deutschen an Smartwatch interessiert

Mit dem Start der Apple Watch ist wohl mehr Bewegung auf dem Smartwatch-Markt, auch in Deutschland.

Die jüngste Bitcom-Studie hat heraus gefunden, dass etwas weniger als die Hälfte aller Befragten in Deutschland, nämlich 40 Prozent, ein generelles Interesse an der Nutzung der Smartwatch haben. Unter anderem will die größte Gruppe der Interessenten (68 Prozent) die Messages lesen, die sie für gewöhnlich auf einem iPhone lesen würden. Mehr als die Hälfte aller potentiellen Anwender wollen die Gesundheitsdaten wie verbrannte Kalorien, zurückgelegte Strecke oder die aktuelle Herzfrequenz messen. Der Bitcom-Experte Timm Lutter fasst zusammen: „Ein großer Vorteil der Smartwatch ist, dass man sein Smartphone in der Tasche lassen kann und trotzdem nichts verpasst.“

Die Bitcom-Studie hat auch nach den Gründen gefragt, warum die potentiellen Interessenten keine Smartwatch in der nächsten Zukunft nutzen wollen. Als größte Bremse dient der Preis, rund 40 Prozent aller Smartwatch-Interessenten geben dies als Grund für die Nichtnutzung. Insgesamt 55 Prozent der potentiellen Smartwatch-Nuzter sind um die Datensicherheit besort – 30 Prozent fürchten sich vor dem Datenmissbrauch, 25 Prozent – vor Hackerangriffen.

In der Bitcom-Studie haben 1011 Bundesbürger ab 14 Jahre teilgenommen. Die Studie ist somit repräsentativ.

Siehe hier:

www.macwelt.de

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NSA wollte Google Play Store infiltrieren

Die NSA hat laut Snowden-Dokumenten versucht, die App-Marktplätze von Google und Samsung zu infiltrieren.

Neue Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden liefern Hinweise darauf, dass die NSA (National Security Agency) vor einigen Jahren versucht hat, die App-Marktplätze Google Play Store und den Samsung App-Store zu unterwandern. Das berichtet die investigative Enthüllungs-Plattform The Intercept nach einer Auswertung der Dokumente.

Ziel des Geheimdienstes seit es demnach gewesen, sich über die App-Marktplätze den Zugriff auf die Smartphones und Tablets zu verschaffen. Dazu wollte sich die NSA in die verschlüsselte Verbindung zwischen den Smartphones und den App-Marktplatz-Servern einklinken, um Spionagesoftware auf Geräten installieren zu können, die sie abhören wollte. Über diese Spionagesoftware hätten die Geheimdienstlern dann beispielsweise Daten über die Zielperson sammeln können. Zum Plan habe aber auch gehört, eine Zielperson mit falschen Informationen zu versorgen.

An den Plänen zur Infiltrierung der App-Marktplätze waren laut den Snowden-Dokumenten neben der NSA auch Geheimdienstler aus Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien beteiligt. Das Kollektiv wird auch als „Five Eyes“ bezeichnet. In Workshops wurde beraten, wie die Pläne umgesetzt werden könnten.

NSA kann Viren in jeder Festplatte verstecken

Dabei wurde auch eine schwere Sicherheitslücke im UC Browser entdeckt, der in Asien besonders beliebt ist. Die Lücke erlaubte ein Ausspähen von SIM-Karten-Nummern, Telefonnummern und anderen Daten. Die Menschenrechtsorganisation Citizen Lab hatte die Lücke im vergangenen Jahr an die Entwickler des Browsers gemeldet. Diese gaben damals an, nichts von der Lücke früher gewusst zu haben. Die Geheimdienstler hatten also die Information über die Lücke – wie in vielen anderen Fällen auch – für sich behalten und nicht an die Entwickler gemeldet, obwohl von der Lücke viele hundert Millionen Nutzer betroffen waren.

Die Dokumente von Snowden verraten nicht, was letztendlich aus den Plänen wurde. The Intercept hat dazu Anfragen an alle Mitglieder des „Five Eyes“ versendet. Eine Antwort aber bisher nicht erhalten.

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